2. April 2008


…und wir versuchen Meister zu werden!

Basierend auf unserer OpenSource-Strategie haben wir uns einen neuen Geniestreich ausgedacht, von dem nicht nur wir profitieren, sondern auch Sie! Mit diesem Grundgedanken im Hinterkopf, möchten wir unser Shopsystem zukünftig noch schneller und günstiger um weitere Funktionen erweitern und so die Entwicklung vorantreiben. Dazu haben wir uns eine einfache, logische und zugleich für alle Beteiligten faire Lösung überlegt, mit der auch kostenintensive Entwicklungen schneller realisiert werden können und dabei gleichzeitig die OpenSource-Idee pflegen. Klingt spannend?

Der FWP shop bietet bereits in der Basis-Variante einen Funktionsumfang, der sich nicht vor kommerziellen Lösungen verstecken muß, sondern diese teilweise sogar noch überflügelt. Dies ist aber kein Grund für uns, uns auf dem bereits erreichten Vorsprung auszuruhen. Wie im reellen Leben geht die Weiterentwicklung auch im Onlinebereich kontinuierlich weiter und da wollen wir ganz vorne mitmischen. Allerdings gibt es auch Funktionen, die nur von einer eher kleinen Gruppe von Shopbetreibern wirklich benötigt und von einer deutlich größeren Gruppe als Nice-to-Have Funktion „mitgenommen“ werden – wie z.B. eine Multishop-Fähigkeit.

Um auch in diesem Bereich der OpenSource-Idee gerecht zu werden, planen wir einen „OpenSource-Fonds“ (FWP-Förderprogramm), in den Interessenten für ein neues Feature Geld einzahlen können um dessen Entwicklung zu beschleunigen oder zu ermöglichen. Sobald die von der FWP vorgegebenen Entwicklungskosten durch entsprechende Einzahlungen in den Fonds erreicht wurden, wird mit der Entwicklung begonnen. Über ein Barometer können die User sehen, wie viel Geld benötigt wird und wie viel bereits eingezahlt wurde. Nach Fertigstellung wird das Modul automatisch in die nächste Version des FWP shops integriert und steht dann als OpenSource-Funktion allen Nutzern zur Verfügung.

Auf diese Weise kann a) die Weiterentwicklung des Shopsystems beschleunigt werden, b) das FWP-Team relativ einfach seine Entwicklungskosten für dieses Shopmodul decken und c) ein neues Modul einer breiten Masse als kostenloses Feature zur Verfügung gestellt werden. Die Entwicklungszeit ist somit primär von der Mitwirkung der Nutzer abhängig. Für den sehr unwahrscheinlichen Fall, daß eine bestimmte Summe nicht erreicht wird, behalten wir uns vor, uns selbst mit einem Teil an der Entwicklung der Funktion zu beteiligen, um die Fertigstellung eines Moduls abzuschließen.

An dieser Stelle ist nun aber erstmal Ihre Meinung gefragt: Was halten Sie von dem Konzept? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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5 Kommentare »

  1. Die IDee als solche finde ich gut und fair. Da Spenden und als solches sehe ich die Finanzielle Unterstützung zielgerichtet eingebracht werden können. Ihr habt ein Grundsolides und gutes Shopsystem auf die Beine gestellt, (vielleicht noch ein paar bugs an der ein oder anderen Stelle) aber das haben andere Shopsysteme auch und dort finde ich nicht die Möglichkeit mich wenn nicht technisch so wenigstens finanziell zu beteiligen. Mag sein, das es irgendwann auch eine große Kummunity gibt, die zu Eurem Shopsystem Module beisteuert im Sinne des Opensource gedanken. Dann braucht es vielleicht auch diese Form der Unterstützung nicht mehr. Bedenken blieben nur, das zuwenige sich beteiligen und es evtl. nicht so eilig haben und die Zeit aussitzen, bis ein neues Modul fertig ist. Ich wünsche Euch das Gegenteil, den man merkt, das ihr hinter Eurem Projekt steht und Spaß an der Arbeit daran habt.
    Vielleicht solltet ihr aber auch im Wiki ein Spendenkonto angeben, den das habe ich dort noch nicht gefunden. Und einfach mal eben so die Hotline anrufen finde ich jetzt auch nicht so produktiv.
    Viel erfolg weiterhin mit Eurem Shop, Ich weiß, das ich Ihn sobald ich die kleinen Fehler behoben habe gut meinen Kunden empfehlen kann und auch selber einsetzen werde.
    Gruß Frank Wille

    Kommentar von Frank Wille — 2. April 2008 @ 19:45

  2. […] FWP-Shop: Modul: Multishopfunktionalitäten3. April 2008 Gestern kündigten wir an, dass die Entwicklungszeit neuer Module durch freiwillige Spenden beschleunigt […]

    Pingback von Modul: Multishopfunktionalitäten — 3. April 2008 @ 08:00

  3. Ich finde die Idee gut und freue mich, dass sich so Interessierte direkt beteiligen können und so ihre gewünschten Funktionen “pushen” können. Vielleicht sollte zu jedem Modul / jeder Funktion neben einem festen Betrag auch eine Laufzeit angegeben werden, bis wann das ganze realisiert werden sollte. Oder zuerst eine Basisversion für einen geringen Betrag und dann ggf. eine Erweiterung des ganzen um weitere Funktionen als zusätzliche Themen für den Fond.

    Eine mögliche Alternative wäre es, Basismodule frei und kostenlos anzubieten und “Gold-Versionen” der Module mit besonderen Funktionen für größere Shops gegen eine Gebühr kommerziell anzubieten. Wenn dann ein gewisser Betrag darüber eingenommen wurde und die vorgestreckten Entwicklungskosten gedeckt sind, können diese Module dann freigegeben werden. Somit haben die Shops, die sich das leisten können, einen Vorteil gegenüber den Startern im eBusiness.

    Kommentar von Tobias — 3. April 2008 @ 09:33

  4. Zuerst einmal muss ich sagen, das ich von eurem Projekt sehr begeistert bin.

    Ich finde auch die Idee mit den Spenden sehr gut und würde mit Sicherheit die Entwicklung eines für mich Interessanten Moduls unterstützen. Jedoch finde ich Aufteilung in Gold/Premium/Sonstwas - Member, nicht für den richtigen weg. Wenn ich ein Modul unterstütze und andere davon profitieren, dann würde ich auch gerne von den Spenden anderer profitieren.

    Ich denke ihr sollten nicht den gleichen Fehler wie Magento machen und eine Klassengesellschaft unter den Kunden einführen.

    Ich finde gut wie ihr dem Opensource Gedanken folgt, diesen Weg solltet ihr in Zukunft auch weiterhin folgen.

    Gruss, Thorsten.

    Kommentar von Thorsten — 3. April 2008 @ 14:13

  5. Auch ich möchte euch mein Feedback nicht vorenthalten.
    Grundlegend finde ich die Idee eines Entwicklungsfonds sehr gut. Es muss natürlich eine entsprechend große Community vorhanden sein und ein bestimmtes Interesse an Modulen bestehen.
    Doch was wird mit dem Teil der Community, welche sich freiwillig selbst um die Erstellung von Modulen bemühen. Wird solchen frischen Ideen nicht der Wind aus den Segeln genommen?
    In wie weit haben die “Geldgeber” auf die Entwicklung Einfluß? Sind Sie beteiligte oder nur Ideengeber?
    Ein riesigen Vorteil sehe ich aber auch darin:
    Die Module werden von den Entwicklern der CMS erstellt und sind somit Konform zu der Programmierung der CMS, was einen saubereren Quelltext zur Folge hätte.
    Zudem könnten bei einem Modul schon Klassen angelegt werden, welche von anderen Modulen weiterverwendet werden können und dies spart immens Quellcode-doppelung –> was wiederrum zum besseren Verständnis für das OpenSource Produkt sorgt.
    Also ich könnte mir das Projekt sehr gut vorstellen, vielleicht sollte man ein paar qualifizierte Interessierte mit ins Boot holen. Viele Köche verderben zwar den Brei, aber auch eine gewisse Breite von Feadback kann zu größerer Aktzeptanz in der ganzen Gemeinde führen.

    In diesem Sinne…

    Gruss, Frank

    Kommentar von BaluderBär — 10. April 2008 @ 12:50

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